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PKD - Die Erkrankung
Die polyzystische Nierenerkrankung ist eine weit verbreitete Erbkrankheit. Die PKD kann
somit als bedeutendste vererbte Erkrankung bei der Katze angesehen werden. Sie führt
neben der Bildung von Zysten in Leber und Bauchspeicheldrüse zur Bildung von
flüssigkeitsgefüllten Zysten in der Niere, die letztendlich das Nierenversagen verursachen,
das zum Tode einer betroffenen Katze führt. Die PKD tritt im jugendlichen Alter der Katze auf.
Die Diagnose mittels Ultraschall kann frühestens mit dem Auftreten erster Krankheits-
erscheinungen im Alter von ca. 8 Monaten gestellt werden.
PKD - Der DNA Test
Die Entdeckung der Mutation führte zur Entwicklung eines DNA-Tests. Mit Hilfe dieses
Gentests können mit hoher Sicherheit Katzen identifiziert werden, die diese Mutation tragen
oder frei von dieser Mutation sind. Für den DNA-Test wird zunächst aus einer Blutprobe
die DNA der Katze isoliert. Mittels der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion wird dann
das betroffene Gen millionenfach vervielfältigt, um es leichter analysieren zu können.
Anschließend wird automatisch mit Hilfe eines sog. Genetic Analyzers die Erbsequenz gelesen.
Somit kann die Mutation auf direktem Weg mit sehr hoher Testsicherheit nachgewiesen werden.
Da dieser Test vorwiegend maschinell durchgeführt wird, sind Laborfehler praktisch ausgeschlossen.
Mit Genehmigung von LABOR FÜR KLINISCHE DIAGNOSTIK GMBH & CO.KG 2011